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Dortmund (ddp-nrw). In Dortmund-Aplerbeck ist am Montag das Richtfest für den Neubau einer Klinik für psychisch kranke Straftäter gefeiert worden. Die forensische Einrichtung soll Anfang 2006 fertiggestellt sein und 54 Patienten aufnehmen, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Das Land NRW unterstützt das Vorhaben mit 15 Millionen Euro.
Die Klinik in Dortmund wird als erste von sechs neuen Maßregelvollzugs-Einrichtungen in Betrieb gehen. Weitere Forensik-Standorte sollen in Duisburg, Essen, Herne, Köln und Münster entstehen. Dadurch sollen insgesamt 470 zusätzliche Plätze für Forensik-Patienten in NRW geschaffen und die Klinik in Lippstadt-Eickelborn entlastet werden.
"Mit dem heutigen Tag sind wir dem Ziel einer entspannteren Belegungssituation im Maßregelvollzug in NRW wieder einen großen Schritt näher gekommen", erklärte NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer (SPD). Die Klinik ist ein zweigeschossiges Gebäude, das mit einer 5,50 Meter hohen Mauer gesichert wird.
Zugleich dankte Fischer den Anwohnern der Klinik für ihre konstruktive Begleitung des Bauvorhabens in einem Beirat. "Ich habe viel Verständnis für manche Bedenken der Menschen, die in der Nachbarschaft einer forensischen Klinik wohnen. Andererseits wissen alle, dass schuldunfähige oder vermindert schuldfähige Straftäter sicher in Kliniken untergebracht werden müssen", betonte die Ministerin.
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