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Saarbrücken (ddp-swe). Das Saarland verfügt in elf anerkannten Werkstätten über 3000 Plätze für Menschen mit Behinderung. Dies sei ein "unverzichtbarer Baustein zur beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung" behinderter Menschen, sagte Sozialminister Josef Hecken (CDU) am Donnerstag in Saarbrücken auf dem Neujahrsempfang der Landesarbeitsgemeinschaft für Werkstätten behinderter Menschen im Saarland (LAG).
Seit 1999 sind demnach 450 neue Plätze geschaffen worden. Weitere 600 seien derzeit im Bau oder in Planung. Aufgrund der demographischen Entwicklung müsse ab 2012 mit rückläufigen Zahlen behinderter Menschen gerechnet werden. Daher sei es notwendig, die Werkstätten für Behinderte konzeptionell weiterzuentwickeln.
Organisations- und Beschäftigungsstrukturen müssen nach Ansicht des Ministers so entwickelt werden, dass Menschen mit Behinderung in ihrer Leistungsfähigkeit gefördert werden. Ziel sei dabei in erster Linie eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.
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