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Mainz (ddp-swe). Die Chancen behinderter Menschen auf eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsplatz könnten sich nach Auffassung von Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) durch den Ausbau von so genannten Integrationsbetrieben erheblich verbessern. Interessierte Einrichtungsträger sollten ermutigt werden, Integrationsbetriebe zu gründen, sagte Dreyer am Montag anlässlich einer Fachtagung in Ludwigshafen. Als Gegenleistung erhielten sie "hoch motivierte und engagierte Mitarbeiter", fügte sie hinzu.
Nach Worten Dreyers verfügt Rheinland-Pfalz über das bundesweit dichteste Netz an Werkstätten für behinderte Menschen. Es gelte daher, verstärkt den Blick auf Alternativen zur Arbeit in der Werkstadt zu richten. Angesprochen seien diejenigen behinderten Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können und möchten, unterstrich Dreyer.
Mit Sorge zu betrachten sei die schwierige Arbeitsmarktlage vor allem von psychisch behinderten und jungen lernbehinderten Menschen, die aus dem ersten Arbeitsmarkt verdrängt würden. Oberste Priorität habe daher die Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt, sagte Dreyer.
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