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Hamburg (ddp). Der IG-Metall-Vorsitzende Jürgen Peters hat den Arbeitgebern vorgeworfen, die Jobangst von Arbeitnehmern auszunutzen, um Zugeständnisse bei Löhnen und Arbeitszeit zu erreichen. Der "Bild"- Zeitung (Mittwochausgabe) sagte Peters: "Manche Unternehmer schüren Ängste um Arbeitsplätze mit dem Ziel, Mitarbeitern Lohnverzicht und Mehrarbeit abzupressen." Es seien "viele Trittbrettfahrer unterwegs, die von den Krisen anderer Unternehmen profitieren wollen, indem sie ohne Not Zugeständnisse ihrer Belegschaft einfordern". Peters kündigte an, die IG Metall werde dagegen "Widerstand leisten".
Peters erteilte auch Forderungen eine scharfe Absage, den Samstag wieder als Regelarbeitstag einzuführen: "Wir werden diese kulturelle Errungenschaft der Arbeitnehmerbewegung nicht preisgeben." Der arbeitsfreie Samstag sei "ein Stück hart erkämpfter Lebensqualität". Peters erinnerte an den Gewerkschaftsslogan der 50er Jahre "Samstags gehört Vati mir". Peters betonte: "Das freie Wochenende ist die wichtigste Zeit für die Kindererziehung und gemeinsames Erleben von Sport, Ausflügen, Kirche, Kino und Familie".
In dem Interview kündigte der Gewerkschaftschef auch Widerstand gegen eine generelle Rückkehr zur 40-Stunden-Woche an. Dies wäre "das größte Job-Killerprogramm", das Deutschland je erlebt hätte.
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