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Hamburg (ddp). Die Höhe des Einkommens und der Bildung beeinflussen die Wahl der Mediennutzung entscheidend. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Sonntag veröffentlichte repräsentative Umfrage der Zeitschrift "GEOkompakt". Die breite Mehrheit der Deutschen (90 Prozent) schätzt demzufolge Nachrichtensendungen wie "Tagesschau", "heute" oder "RTL aktuell" als gute Möglichkeit, das Allgemeinwissen auszubauen. Auch aktuelle Wochenmagazine wie "Stern", "Spiegel" oder "Focus" (87 Prozent) und klassische Wissensmagazine wie "GEO", "P.M.", "National Geographic" oder "Bild der Wissenschaft" werden hoch geschätzt (80 Prozent).
Wissensquiz-Sendungen wie "Wer wird Millionär?" werden immerhin noch von 73 Prozent für geeignet gehalten, die Allgemeinbildung zu verbessern. Frauenzeitschriften und Programmzeitschriften erscheinen den Deutschen dagegen in dieser Beziehung weniger geeignet.
Bei Bürgern mit höherem Schulabschluss (Abitur) fallen die Werte noch deutlicher aus. Wochenmagazine (91 Prozent) und Wissensmagazine (87 Prozent) stehen bei ihnen noch höher im Kurs als im Bevölkerungsdurchschnitt. Bei den TV-Nachrichtensendungen schauen nicht ganz so viele zu (89 Prozent) wie im Durchschnitt.
Noch deutlicher printorientiert sind einkommensstärkere Schichten. In Haushalten mit einem Nettoeinkommen von mehr als 3000 Euro werden aktuelle Wochenmagazine (98 Prozent) und Wissensmagazine (93 Prozent) sogar als nahezu unverzichtbar gesehen, noch vor den Fernsehnachrichten (92 Prozent).
Das Forsa-Institut führte die Befragung im Auftrag von "GEOkompakt" durch.
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