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München (ddp-bay). Sozialministerin Christa Stewens (CSU) betätigt sich demnächst als Straßenzeitungsverkäuferin. Um das Engagement der Macher des Regensburger Stadtmagazins "Donaustrudl" zu würdigen, werde die Ministerin am Montag (15. November, 15.30 Uhr) die aktuelle Ausgabe der sozialen Straßenzeitung am Alten Kornmarkt zum Kauf anbieten, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte.
Wegen ihres herausragenden publizistischen Engagements zugunsten von Menschen in sozialer Not war die Straßenzeitung im Mai mit dem "Georg-Schreiber-Medienpreis" ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung lobte Stewens das Projekt als "Musterbeispiel der Selbsthilfe" und sagte spontan zu, einmal selbst die Zeitung zu verkaufen.
Die Auflage des 1998 gegründeten Monatsmagazins wuchs stetig auf inzwischen 7000 Stück. Verkauft werden darf die Zeitung nur von Geringverdienern mit einem Monatseinkommen unter 500 Euro. Vom Verkaufspreis von 1,30 Euro dürfen sie die Hälfte behalten. Mit dem Projekt könnten "die, die am Rand der Gesellschaft stehen", nicht nur aktiv zu ihrem Lebensunterhalt beitragen, sondern sich auch ein Sprachrohr schaffen, betonte Stewens. In der Redaktion arbeiten keine Profis, sondern journalistische Quereinsteiger.
http://www.donaustrudl.de
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