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Schwerte (ddp). Bevor sie ins Bett krabbeln, durchsuchen viele Kinder den Bettkasten und den Kleiderschrank nach Monstern. Und sie können nicht einschlafen, weil jeder Schatten an der Wand ihnen Angst einflößt. Je jünger Kinder sind, desto heftiger empfinden sie Vernichtungsängste, schreibt das Internet-Familienportal vitawo.de. Diese manifestieren sich in irrealen Wesen oder Fantasiefiguren, die sich die Kleinen tagsüber im Spiel ausdenken.
Um die Ängste zu mindern, sollten Mama und Papa ihren Sprösslingen das Gefühl von Halt und Geborgenheit geben. Denn die Kleinen vergewissern sich permanent, ob sie im Falle eines kritischen Ereignisses elterlichen Beistand haben. Experten raten darüber hinaus, die Ängste des Kindes nicht mit Kommentaren wie "Gespenster gibt es nicht" zu bagatellisieren. Für die Kleinen sind die Spukgestalten real und somit ein ernst zu nehmendes Problem.
Vernichtungsängste können mit Monsterritualen und Räubergeschichten aufgelöst werden. Es mindert auch Ängste, wenn die Kleinen die Spukgestalten aufmalen oder beschreiben, heißt es weiter. Nicht selten verstecken sich dahinter Gefühle, die auf Angst vor Trennung, Verlassenwerden und Ausgeliefertsein hindeuten. Eltern sollten das Erzählte dann weiterspinnen und die Geschichte möglichst angenehm enden lassen.
Vielen Kindern, die vor dem Einschlafen unter nächtlichen Spukgestalten leiden, hilft ein so genanntes "Zauberspray", rät das Internetportal. Eltern überreichen ihrem Nachwuchs ein solches imaginäres Spray und erklären ihm, dass damit die Monster und Gespenster verscheucht werden können. Dieselbe Fantasie, die die nächtlichen Schreckgestalten heraufbeschwört, hilft auf diese Weise, sie auch wieder "wegzusprühen".
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