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20.01.04
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KBV-Chef rechnet mit schneller Einigung bei Gesundheitsreform
Berlin (ddp). Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Manfred Richter-Reichhelm, erwartet noch in dieser Woche eine Einigung im Streit um die Gesundheitsreform. Höchstwahrscheinlich werde es am Donnerstag zu einer endgültigen Regelung über die strittigen Punkten kommen, sagte Richter-Reichhelm am Dienstag im Deutschlandradio Berlin. Künftig sollten bestimmte Krankheiten, die unter die chronische Erkrankungen fallen, genannt werden und damit eine ständige ambulante Behandlung ermöglichen. Dazu gehören unter anderem Diabetes und Querschnittslähmung.
Auch in der Frage der Fahrtkosten gibt es nach den Worten des KBV-Chefs Aussichten auf eine großzügigere Regelung. Die Einigung habe aber auch Konsequenzen, da sie den Einspareffekt reduziere. "Das wird sich dann negativ auswirken. Dass heißt, die Beitragssatzsenkung wird nicht mehr so hoch ausfallen können wie vorher", sagte Richter-Reichhelm. Er hoffe zwar, dass die Beiträge unter 14 Prozent gehen. Das hänge aber von der Krankenkasse und deren Schulden ab.
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ddp
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