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Berlin (ddp-bln). Nach der Attacke auf zwei Kunstwerke der Friedrich Christian Flick Collection in Berlin hat sich die Täterin in psychiatrische Behandlung begeben. Nach Angaben der Polizei war die 35-Jährige bereits vor dem Zwischenfall in ärztlicher Behandlung. "Wir wissen nun, dass der Vorfall keinen politischen Hintergrund hatte, sondern ein neuer Ausbruch ihrer Krankheit war", sagte der Sprecher am Freitag. In Rücksprache mit ihrem Arzt sei sie jetzt in stationärer Behandlung in einer Nervenklinik.
Nach Angaben der Mutter der 35-Jährigen in der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) leidet ihre Tochter seit sechs Jahren unter einer Persönlichkeitsstörung, einer Art Schizophrenie. Im Alter von 29 Jahren habe sie kurz vor ihrem zweiten Staatsexamen während des Medizinstudiums die erste Psychose bekommen. Seitdem sei sie mehrmals in stationärer Behandlung gewesen.
Am Mittwochabend hatte die Frau zwei Kunstwerke des US-Künstlers Gordon Matta-Clark in der Ausstellung beschädigt. Sie war auf dem palettenartigen Kunstwerk "Office Baroque" herumgesprungen und hatte anschließend eine Arbeit, die aus mit Grafitti besprühten Karosserieteilen bestand, umgeworfen.
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