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Potsdam (ddp-lbg). Die traditionelle Familie wird in Brandenburg immer seltener. Seit der Wende sank die Zahl der Ehepaare mit mindestens einem Kind um 28 Prozent, wie wie der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik am Samstag in Potsdam mitteilte. Immer mehr Ehepaare sind kinderlos, und es gibt mehr Alleinerziehende. Der Trend geht zudem zur Ehe ohne Trauschein und zum Singledasein.
Nach wie vor werden jedoch die meisten minderjährigen Kinder von ihren verheirateten Eltern versorgt. Im vergangenen Jahr wuchsen 63 Prozent aller Kinder in einer traditionellen Familie auf. 105 800 Paare lebten in Brandenburg ohne Trauschein zusammen. In jeder zweiten Lebensgemeinschaft lebten Kinder unter 18 Jahren. Zudem gab es 114 500 Alleinerziehende.
Im vergangenen Jahr gab es in Brandenburg 751 000 Familien, 3800 weniger als im Jahr zuvor. Dennoch lebten 86 Prozent aller Brandenburger in familiärer Gemeinschaft. Rein statistisch gesehen lebten durchschnittlich 2,6 Personen in einer Familie.
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