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Münster (ddp-nrw). Für eine bessere Behandlung von Depressionskranken hat sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ausgesprochen. "Depressionen entwickeln sich zu einer Volkskrankheit. Wir müssen sie aus der Tabuzone holen und gemeinsam mit allen Beteiligten des Gesundheitswesens die Möglichkeiten der Behandlung darstellen", sagte Laumann am Samstag bei der Eröffnung einer Fachtagung zu dem Thema in Münster.
Der 1. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Ulrich Thamer, erklärte, dass die Betroffenen nur selten offen mit dem Leiden umgingen. Deshalb müssten die Informationen für die Erkrankten verbessert und der "Weg in das Versorgungssystem" transparent gemacht werden.
Den Angaben zufolge zwingt die Entwicklung der Krankenzahlen die Akteure des Gesundheitswesens zum Handeln. Zudem seien psychische Erkrankungen immer häufiger die Ursache dafür, dass Menschen nicht arbeiten könnten. Hier sei die betriebliche Gesundheitsförderung aufgerufen, psychisch belastende Arbeitsbedingungen "stärker zu berücksichtigen", hieß es.
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