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Mainz (ddp). Das ZDF greift ab Dienstag (13.04.04) das Tabuthema Medizin im Dritten Reich auf. Die dreiteilige Dokumentation «Ärzte unterm Hakenkreuz» von Ulrich Knödler und Christian Feyerabend zeigt am Beispiel von Adolf Hitlers Begleitarzt Karl Brandt den Zwiespalt der NS-Ärzte zwischen eiskalter Karriereplanung und Moral. Brandt, der als Reichskommissar auch höchster Funktionär des NS-Gesundheitswesens war, wurde im so genannten Nürnberger Ärzteprozess wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit zum Tod verurteilt und 1948 hingerichtet.
Die ZDF-Dokumentation gibt erstmals Einblick in die Tagebuchaufzeichnungen, die Brandt während der Haft führte. Interviews mit Zeitzeugen und Opfern sowie neueste Forschungsergebnisse runden das Bild der «Medizin unter dem Hakenkreuz» ab. Der erste Teil der Dokumentation läuft am Dientag um 23.00 Uhr. Teil zwei zeigt das Zweite am Mittwoch (22.45 Uhr), Teil drei am Donnerstag (23.00 Uhr).
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