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Übersicht "Meldung vom Tage" (März 2007) |
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13.03.
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Thüringen: Geld für unabhängige Patientenberatung reicht nicht
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ddp
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Erfurt (ddp-lth). Für die unabhängige Patientenberatung ist nach Einschätzung der Verbraucherzentrale (VZ) Thüringen mehr Geld notwendig. An der Finanzierung müsste sich auch das Land beteiligen, sagte VZ-Geschäftsführer Günter Pfaff am Dienstag in Erfurt. Wünschenswert wäre es, in jeder der 13 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale auch einen Patientenberater einsetzen zu können.
Zurzeit unterhält die Unabhängige Patientenberatung gGmbH (UPD) in Thüringen eine Beratungsstelle in Kooperation mit der Verbraucherzentrale. Dafür stehen jährlich rund 150 000 Euro zur Verfügung, mit denen drei Berater in Teilzeit finanziert werden können. Monatlich werden nach Angaben von UPD-Berater Ralph Walther rund 200 Patienten beraten. Mit rund 40 000 Euro zusätzlich könnte die Patientenberatung deutlich verbessert und in der Fläche ausgeweitet werden.
Der Thüringer UPD-Berater Kai Kirchner sagte, mit der Gesundheitsreform ergebe sich neuer Beratungsbedarf. Das gelte insbesondere für die ab 1. April angebotenen Wahltarife der Krankenkassen. Streit könnte es beispielsweise bei den Zuzahlungsgrenzen für chronisch Kranke geben, die künftig von einem therapiegerechten Verhalten der Patienten abhängig seien. Auch die Bindung von Kassenleistungen an Vorsorgeuntersuchungen sowie Wahltarife mit Selbstbehalt sorgten für einen erhöhten Beratungsbedarf.
Wie UPD-Geschäftsführerin Astrid Burkhardt sagte, unterhält das gemeinnützige Unternehmen zurzeit deutschlandweit im Rahmen eines von den Krankenkassen finanzierten Modellprojekts 22 Beratungsstellen. In dem wissenschaftlich begleiteten Projekt solle nachgewiesen werden, dass es für eine unabhängige Patientenberatung tatsächlich einen Bedarf gebe.
Das Modellprojekt beruht auf den Vorgaben des Sozialgesetzbuches und läuft bis 2010. Jährlich stehen der UPD nach Angaben Burkhardts fünf Millionen Euro zur Verfügung. Angeboten würden Beratung in Gesundheitsfragen sowie juristische und psychosoziale Beratung.
www.upd-online.de
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