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Frankfurt/Main (ddp-swe). Die Anfang des Jahres eingeführte Praxisgebühr hält offenbar viele Bürger vom Gang zum Arzt ab. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Horst Rebscher-Seitz, sagte dem am Donnerstagabend ausgestrahlten Wirtschaftsmagazin «MX» des hessen fernsehens, in Folge der Gesundheitsreform sei die Zahl der Patienten im ersten Quartal bei Hausärzten um zehn, bei Fachärzten sogar um bis zu 20 Prozent zurückgegangen.
Besonders betroffen seien nach den ersten vorliegenden Trends die Gynäkologen, Orthopäden sowie die Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Bei letzteren werde der Rückgang sogar auf bis zu 30 Prozent geschätzt. Wenn sich der Trend so bestätige, werde dies auch betriebswirtschaftliche Folgen haben, warnte Rebscher-Seitz. Ein Personalabbau sei dann nicht ausgeschlossen.
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