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Regensburg (ddp-bay). Der Wiesbadener Arbeitslose Henrico Frank soll ab Anfang Januar von einem Regensburger Karriere-Berater Unterstützung bei der Jobsuche erhalten. Wie die Münchner Tageszeitung "tz" (Wochenendausgabe) berichtete, wird der Karriere-Coach Andreas Hoffmann in der ersten Januarwoche nach Wiesbaden reisen und sich in einem ersten persönlichen Gespräch mit Frank ein Bild von dessen Stärken und Schwächen machen.
Anschließend will Hoffmann der "tz" zufolge dem "Hartz IV"-Empfänger auf diesen zugeschnittene Arbeitsangebote vermitteln. Der Karriere-Berater und Frank hätten bereits mehrfach miteinander telefoniert, heißt es in dem Bereicht weiter. Hoffmann sagte der Zeitung: "Er (Frank) fragte mich, ob ich ihm helfe, und das tue ich, wenn die Motivationsfrage stimmt." Ein Job-Training könnte bis zu drei Monate dauern.
Der arbeitslose Frank war in die Schlagzeilen geraten, weil er sich vor rund drei Wochen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt verbal mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) angelegt und sich ironisch für "Hartz IV" bedankt hatte. Daraufhin hatte Beck ihm geraten: "Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job." Der 37-jährige Frank war daraufhin zum Friseur gegangen. Die Jobangebote mehrerer Unternehmen, die ihm die Mainzer Staatskanzlei übermittelte, lehnte er bisher jedoch ab. (Berichte aus 2006)
Berater zieht Coaching-Angebot für Henrico Frank zurück
Wiesbaden/Regensburg (ddp, 07.01.07). Der Wiesbadener Arbeitslose Henrico Frank bekommt nun doch kein Bewerbungstraining vom Regensburger Karriereberater Andreas Hoffmann. Wie die "Mittelbayerische Zeitung" (Montagausgabe) berichtet, hat Hoffmann nach einem Treffen mit Frank sein Angebot zurückgezogen. Hoffmann zufolge sei ein Gespräch zwischen ihm und Frank kaum zustande gekommen. Stattdessen hätten nur dessen Berater von der "Hartz IV"-Plattform mit ihm gesprochen. Unter diesen Voraussetzungen sei ein Bewerbungs-Coaching sinnlos, sagte Hoffmann.
Frank war in die Schlagzeilen geraten, nachdem er sich auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt verbal mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) angelegt und diesem ironisch für "Hartz IV" gedankt hatte. Daraufhin hatte Beck ihm geraten: "Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job." Frank ging zwar zum Friseur. Mehrere Jobangebote, die ihm Beck vermittelte, lehnte er jedoch ab.
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