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Frankfurt/Main (ddp). Zahnfleischbluten und gereizte Zähne können Anzeichen für Parodontitis sein und sollten nicht unterschätzt werden. Wie der Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten (IME) berichtet, birgt diese Zahnbetterkrankung nicht nur das Risiko des Zahnverlustes, sondern gefährdet auch das Herz. Nach einer schwedischen Studie sei das Risiko eines Herzinfarktes bei Parodontitis-Patienten 14-fach höher als bei Menschen mit gesundem Zahnfleisch, warnen die Experten.
Hauptursache für Parodontitis ist den Angaben zufolge Zahnbelag, dessen Bakterien schädliche Stoffe bilden, die zu einer Zahnfleischentzündung führen. Das Zahnfleisch schwillt an, es beginnt zu bluten und bildet so genannte Taschen. Wird jetzt nicht eingegriffen, vermehren sich die Bakterien in diesen Taschen ungehemmt und führen langfristig zu einem Abbau des Kieferknochens. Damit ist eine Lockerung der Zähne bis hin zum Zahnverlust programmiert.
Im Zweifelsfall empfiehlt sich unverzüglich ein Zahnarztbesuch. Je früher Parodontitis festgestellt wird, umso schonender und stressfeier für den Patienten lässt sie sich behandeln.
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