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Das neuste Projekt der ANKER Sozialarbeit gGmbH ist die Palettenproduktion, die als Integrationsabteilung (SGB IX §§ 132 ff) eingerichtet ist. Das bedeutet, hier arbeiten behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam in einem sozialen Wirtschaftsbetrieb. Zurzeit sind es 5 Mitarbeiter von denen 3 einen Grad der Behinderung haben. Es bestehen sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Diese Konstellation gibt es seit etwa 30 Jahren in der gesamten Bundesrepublik (Quelle BAG IF).
Um unserem Auftrag "Hilfe zur Selbsthilfe" für psychisch kranke Menschen gerecht zu werden, haben wir zusätzlich Plätze geschaffen. Diese ermöglichen es psychisch kranken Menschen, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen, ihre Leistungsfähigkeit im Arbeitsbereich auszutesten sowie darüber hinaus ihrem Ziel, eine Unabhängigkeit von sozialpsychiatrischen Hilfen zu erreichen und wieder selbstständig mit dem eigenen Leben zurecht zu kommen, ein kleines Stück näher zu bringen. Dass wir gerade mit diesem Projekt den Wünschen "unserer" psychisch kranken Menschen explizit entgegenkommen, zeigt das deren enorm hohes Interesse, dort in der Palettenproduktion tätig zu werden. Wir haben Mühe, allen diesen Wünschen nachzukommen.
Das ist für mich ein Zeichen, dass wir an dieser Stelle weitermachen müssen und richtig liegen.
Der Beschluss zur Errichtung der Palettenproduktion ist rechtmäßig in der Gesellschafterversammlung erfolgt.
Dr. Igelmann ist herzlich eingeladen, sich dieses Werk anzusehen und sich vor Ort zu informieren.
Schwerin, 19. Oktober 2005
Peter Baumotte
Geschäftsführer
ANKER Sozialarbeit gGmbH
Mehr zum Thema:
Offener Brief von Dr. R. Igelmann
Dr. R. Igelmann: "Verirrung in der Sozialarbeit in M-V"
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