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Dresden (ddp-lsc). Die Zahl der Obdachlosen in Sachsen ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Seit 1997 sei die Zahl der wohnungslos registrierten Personen um 49 Prozent auf jetzt 1422 gesunken, wie Sozialministerin Helma Orosz (CDU) am Dienstag in Dresden sagte. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Zahl um 11 Prozent verringert.
Hauptursachen für den Verlust des eigenen Wohnraums waren in rund 70 Prozent der Fälle Mietschulden. Häufigster Auslöser waren Suchtprobleme und Krankheit (34,4 Prozent), gefolgt vom Verlust des Arbeitsplatzes (13,4 Prozent). Laut Orosz bezogen nur 37,6 Prozent der 1422 Obdachlosen Sozialhilfe.
Insgesamt standen im vergangenen Jahr rund 2600 Übernachtungsplätze für Obdachlose zur Verfügung. Darüber hinaus wurden in allen Landkreisen und freien Städten Einrichtungen wie Tagestreffs, Begegnungsstätten, Suppenküchen, Teestuben oder kirchliche Nachtcafés angeboten. Die Gesamtausgaben für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Sachsen beliefen sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf etwa 6,1 Millionen Euro.
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