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Hamburg (ddp). Eltern haben einen Einfluss darauf, ob ihre Kinder ängstlich oder mutig werden. Wenn Mama bei der kleinsten Spinne aufschreit oder dem Papa schon eine Woche vor dem Zahnarztbesuch die Knie schlottern, wirkt sich dies negativ auf das Verhalten des Kindes aus, wie die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) berichtet.
Experten wie der DAK-Diplompsychologe Frank Meiners gehen davon aus, dass Eltern ihre Ängste auf ihre Sprösslinge übertragen. Deshalb rät der Psychologe, kleinere Abneigungen gegen Tiere, Gegenstände oder Situationen für sich zu behalten. Bei ernsthaften Phobien sollten Eltern unbedingt einen Therapeuten aufsuchen.
Denn wenn Eltern ständig vor allem und jedem Angst haben, verhindern sie nach Worten des Experten, dass ihre Kinder eigene Erfahrungen machen und ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln.
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