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Mainz (ddp-swe). Das Land Rheinland-Pfalz investiert jährlich 13 Millionen Euro in die Suchtprävention und die Hilfe für Suchtkranke. Die Regierung habe die Maßnahmen zur Prävention und zur Suchtkrankenhilfe in den vergangenen zwölf Jahren kontinuierlich ausgebaut, teilte Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) in Antwort auf eine Große Anfrage der Grünen am Mittwoch in Mainz mit. Neben dem Konsum illegaler Drogen spiele dabei auch der Missbrauch legaler Substanzen wie Nikotin, Alkohol und Medikamenten eine Rolle.
Seit 1990 seien die strukturellen Voraussetzungen für eine dauerhafte präventive Arbeit verstärkt worden. Die Regierung habe sowohl Suchtberatungsstellen, als auch neue Wohngruppenangebote für suchtkranke Menschen ausgebaut. Für die Förderung der ambulanten Suchtkrankenhilfe hätten im vergangenen Jahr fast 4,2 Millionen Euro zur Verfügung gestanden, hieß es weiter.
In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben des Ministeriums von 820 000 Rauchern etwa 210 000 Menschen nikotinabhängig. Dabei sei vor allem ein Anstieg der Zahl der jugendlichen Raucher zu verzeichnen. Rund 78 000 Rheinland-Pfälzer seien alkoholabhängig. Etwa 9800 Menschen seien von illegalen Drogen abhängig.
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