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"Ver-rückte Filmnacht - Gegen die Bilder im Kopf" |
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Cinestar METROPOLIS, Frankfurt/Main, 24. März 2002
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Es ging mir darum, ein realistisches Bild eines schizophrenen Menschen zu zeichnen. Ansonsten werden diese ja entweder als Genies gefeiert oder als Psychopathen gefürchtet...
Der Tagesspiegel, 24.2.2002 |
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Was ich erreichen wollte ist, dass man ein bisschen Verständnis bekommt für Menschen mit psychischen Problemen. Der Tagesspiegel, 24.2.2002 |
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Es war unheimlich anstrengend, sich in den Kopf des Helden hineinzuversetzen. Ein Tanz am Rande des Wahnsinns. Ich muss mich jetzt wieder mehr auf sicherem Boden bewegen.
Der Tagesspiegel, 24.2.2002 |
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Das Vorbild für Lukas ist ein guter Freund von mir aus München. Er lebt in einem betreuten Wohnheim, macht soziales Kompetenztraining und erhält eine Ausbildung zum Buchbinder.
Der Tagesspiegel, 24.2.2002 |
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Angst ist der zentrale Begriff im Zusammenhang mit Schizophrenie und Wahnsinn. Die Leute haben Halluzinationen, werden zugeschüttet mit einem Wust an Informationen - das erzeugt eine unglaubliche Angst, die dazu führt, dass sie sich zurückziehen, was die Krankheit verschlimmert. Außerdem haben sie Angst vor anderen Menschen, und andere Menschen haben Angst vor ihnen. Kulturnews, Nr. 212002 |
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Man spricht von einem schizophrenen Basissyndrom, einer objektiv messbaren Nervenstörung, die ich übrigens auch habe. Andere Leute haben 'ne schwache Bauchspeicheldrüse, diese Leute haben 'ne Nervenschwäche. Wir behandeln sie wie Aussätzige - Leute, die sich nicht zusammenreißen. Bullshit! Die sind krank. Okay, dass das ausbricht, hat mit Stressfaktoren zu tun... Kulturnews, Nr. 212002 |
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[über Haldol]: Ja, das ist der komplette Knockout. Haldol ist Folter und gehört verboten, aber es ist immer noch das meist verschriebene Neuroleptikum, weil es das billigste ist.
Kulturnews, Nr. 212002 |
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